Kollegs im Dialog - Netzwerke zwischen Promovierenden und Postdocs stärken
Das Promotions- und Praxiskolleg "Gesundheits- und Pflegewissenschaften" lud am 18.02. zum Netzwerkstreffen ein. Lebendig, diskursiv, innovativ.
So beschreibt Professorin und akademische Leitung Simone van Kampen das Kolleg aus den 8 geförderten Kollegiat*innen und betont, wie wichtig aktive Netzwerkbildung ist. Was wir auch lernen: Promovieren ist wie Einkaufen. Neben den großen Anbietern, im Kontext der Promotion die Universitäten, gibt es jene kleine Feinkost- und Delikatessläden in Form von kleinen Kollegs an HAWs, wo man vielleicht nicht alles bekommt, doch man kennt und schätzt sich hier.
Rund 40 Promovierende und Postdocs aus ganz Deutschland und den Feldern Gesundheit, Pflege und Soziales sind der Einladung gefolgt und kommen nach der Begrüßungskeynote das erste Mal in Bewegung: Mit der Fishbowl-Methode werden verschiedene Aspekte der Care-Work-Forschung diskutiert, bspw. zur Haltung des Forschenden. Jede*r, der etwas beitragen kann, nimmt in der Mitte Platz.
Die Mittagspause wird nicht nur zur Stärkung in der Mensa genutzt. Auch die Nachfrage nach einem Quickcheck zur Promotions- bzw. Karriereberatung ist groß.
Der Nachmittag steht weiter unter dem Motto Empowern und Netzwerken. Im Posterwalk werden die vielfältigen Promotions- und Forschungsvorhaben, u.a. aus Hebammenwissenschaft, Soziale Arbeit, Medizinische Informatik, Rechtswissenschaften oder Pflegelehre vorgestellt.
Wie motiviere ich mich für eine Promotion, was sind Argumente dafür oder dagegen? Was kommt nach der Promotion? Welche Kompetenzen habe ich eigentlich erlangt? In den Workshops danach zu Promotions- oder Post-doc-Phase halten die Teilnehmenden viele wichtige Punkte fest:Gedankenklarheit,Austausch und Reflexion und Struktur, Zeit.
Es bleibt hängen, dass es auch Privileg und Möglichkeit zur Selbstverwirklichung sein kann, sich so intensiv mit einem Vorhaben auseinanderzusetzen.
Herzlichen Dank an die Kollegiat*innen von #HannoTalents und an die Leitung Simone van Kampen für die inhaltliche Ausgestaltung und methodische Konzipierung dieser empowerenden Veranstaltung, sowie an die Koordinatorin Paulin Ristau-Dorer für die organisatorische Vorbereitung. Der Staffelstab ist nun an die Talentakademie Health & Living an der Hochschule Osnabrück übergeben, vielleicht wird dieses schöne Format im nächsten Jahr fortgesetzt...