Aktuelle Veranstaltungen

Das GenderNetz möchte sichtbar machen, warum die Berücksichtigung von Gender und Diversität entscheidend für die Qualität von Forschung und Lehre sind. Dazu finden regelmäßig Veranstaltungen statt, die Einblicke in die verschiedenen Fachbereiche und die Relevanz von Gender geben. Bei den Veranstaltungen besteht die Möglichkeit des hochschulweiten Austauschs und der Vernetzung mit anderen interessierten Kolleg*innen. Zudem möchten wir auf interessante externe Veranstaltungen aufmerksam machen.


Villa Braslavsky

GenderConnect: Angriffsziel Wissenschaft - Warum Gender Studies im Fokus stehen

Dienstag, 13.01.2026 | 18:00 | über Teams

Das GenderNetz der Hochschule Hannover lädt herzlich ein zum nächsten GenderConnect-Netzwerktreffen.

Wir freuen uns sehr, die renommierte Soziologin Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky von der LMU München zu Gast zu haben, die mit uns aktuelle Dynamiken beleuchten wird:

  • Warum geraten Gender Studies ins Zentrum politischer und medialer Angriffe?

  • Weshalb scheinen sie ein Einfallstor zu sein, um Wissenschaft als solche in Frage zu stellen?

  • Wie beeinflusst dies die gesellschaftliche Wahrnehmung?

Die Veranstaltung bietet einen spannenden Input von ca. 20–30 Minuten von Prof. Dr. Villa Braslavsky mit anschließender offener Diskussion.

Veranstaltungsdetails

Datum: Dienstag, 13.01.2026

Uhrzeit: 18:00 Uhr

Ort: Online via Microsoft Teams

Referentin: Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky (LMU München)

Veranstalter: GenderNetz der Hochschule Hannover


HsH Logo

Familienservice der HsH: Unsichtbare Vorurteile entlarven! Ursachen und Auswirkungen stark verankerter Rollenbilder in unserer Gesellschaft

Dienstag, 20.01.2026 | 10-12 Uhr | Online

„Männer sind durchsetzungsstark und Frauen fürsorglich.“ Woher kommen eigentlich diese Stereotype und warum sind sie so stark in uns verankert?
Gemeinsam tauchen wir in die Geschichte und unsere Sozialisation ein, reflektieren gesellschaftliche Geschlechterstereotype und analysieren, wie sie uns bis heute im alltäglichen Leben und im beruflichen Kontext beeinflussen und welche Auswirkungen sie gerade auf unsere Karrieren haben.
Neben Hintergrundwissen und Ursachenanalyse werden praktische Methoden vorgestellt, um Stereotype im Alltag zu erkennen und zu überwinden

Für wen?  Alle Menschen, die ihre eigene Sozialisation und unbewusste Vorurteile reflektieren wollen, um Diskriminierung entgegenzuwirken und gleichberechtigte Arbeits- und Lebensumfelder zu gestalten.

Anmeldung für Studierende über familienservice(at)hs-hannover.de, für Mitarbeitende über s1-qualifizierung(at)hs-hannover.de

Die Referentin:  Franzi Helms ist Betriebswirtin (M.Sc.), Systemische und Business Coachin (DBVC), Trainerin (HsH) sowie Referentin für die Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Gender Bias und Empowerment.
Mit jahrelanger Berufserfahrung im Personalbereich eines internationalen Konzerns und als Mutter von zwei Töchtern kennt sie die Herausforderungen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus erster Hand.
Um gesellschaftliche Veränderung zu bewirken, gründete sie 2025 gemeinsam mit Jo Lücke den Verein „Liga für unbezahlte Arbeit e.V.“ – die erste Gewerkschaft für Sorgearbeit in Deutschland.


Queere Ringvorlesung

In einer Zeit, in der queeres Leben wieder verstärkt offensiven Anfeindungen und Falschinformationen ausgesetzt ist, ist es von besonderer Bedeutung, dass Hochschulen queere Sichtbarkeit und Relevanz sowie Austauschmöglichkeiten bieten. Die IU Internationale Hochschule läd an fünf Terminen zur Queeren Ringvorlesung und zum Austausch ein.

Di., 20.01.2026

„anyway – Offene Jugendarbeit für queere Jugendliche und junge Erwachsene“

Jürgen Piger (Geschäftsführer anyway)

Di., 10.02.2026

„Junge Queers stärken – Offene Jugendarbeit gestalten. Ein Handbuch für die Praxis Queerer Jugendarbeit“

Dr. Folke Brodersen (Justus-Liebig-Universität) 
Simon Merz (VHS Frankfurt)

Teilnahme & Zugang


Symposium "Gender in MINT reflektiert lehren und forschen: Ansätze, Strategien, Vernetzung"

Freitag, 20.02.2026 | 11-18 Uhr | Humboldt-Universität zu Berlin

Mit dem Symposium "Gender in MINT reflektiert lehren und forschen" am 20.02.2026, lädt das Projekt Gendering MINT didaktisch-digital Lehrende und Forschende zum Austausch und zur gegenseitigen Inspiration für Ansätze zur Inklusion von Gender- und intersektionalen Aspekten in die MINT-Disziplinen ein. Als Fortführung der AG „Herausforderungen und Strategien zur Inklusion von Gender in MINT“ der Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG) wollen wir die kollegiale Vernetzung innerhalb der Lehr-/und Forschungs-Community zu Gender in MINT stärken.

Alle Infos und die Anmeldung finden Sie hier.


exist women

EXIST-Women* by NEXSTER 2026: Jetzt durchstarten!

Stipendium, Coaching & ein starkes Netzwerk für deine Gründung

Du möchtest eine Idee verfolgen oder etwas Eigenes aufbauen? Dann ist EXIST-Women genau das richtige Programm für dich! Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) bietet EXIST-Women* by NEXSTER ab März 2026 wieder ein attraktives Förderpaket speziell für gründungsinteressierte Frauen*: Intensives Coaching, Mentoring und – optional – ein 3-monatiges Stipendium geben dir den Raum und die Power, deine Vision zu entwickeln und voranzubringen.

Wir laden alle gründungsaffinen Frauen* ein - Studentinnen* und Absolventinnen* aller Hochschulen und Unis, Wissenschaftlerinnen* sowie Frauen* mit abgeschlossener Berufsausbildung: Trau dich und bewirb dich!

Komm gern vorab zu unserem Online-Infotermin: am 26.01.2026 um 16:30 Uhr (Anmeldung über nexster(at)hs-hannover.de, Betreff: "Infotermin")

Weiterführende Infos findest du hier: www.nexster.de/exist-women-jetzt-bewerben


Gender+-Zertifikat der HsH

Für Studierende: Das Gender+-Zertifikat der Hochschule Hannover

Das GenderNetz möchte Studierende auf das Gender+-Zertifikat der Hochschule Hannover aufmerksam machen. 

Als Zusatzqualifikation stellt das Gender⁺-Zertifikat eine Ergänzung zum Fachstudium dar und bescheinigt den Erwerb von grundlegenden Kenntnissen in den Theorien, Konzepten und Methoden der Gender Studies. Es befähigt  zu einer Auseinandersetzung genderrelevanter Themen in der Gesellschaft, fördert Persönlichkeitsentwicklung und stellt eine grundlegende soziale Kompetenz sowohl in privaten als auch in beruflichen Kontexten dar.

Alle Informationen zur Teilnahme an dem Zertifikatsprogramm finden Sie auf der Webseite des Gender+-Zertifikats.