09.03.2026

Wie "Professoren-Superkräfte" bei der Wohnungssuche helfen

Bildungsausländer*innen, die an der Hochschule Hannover einen Vorbereitungskurs oder eine IT-Weiterbildung wie interGeeks bzw. intoCode besuchen, haben es schwer, geeigneten Wohnraum zu finden. Ein Professor geht deswegen einen unkonventionellen Weg...

Damit lebenslanges Lernen gut gelingen kann, braucht es unterschiedliche Rahmenbedingungen. Neben einer hohen Eigenmotivation, Selbstdisziplin und Neugier sind Basiskompetenzen wie ausreichende Sprachkenntnisse und eine gute Vereinbarkeit von Lernen, Familie, Arbeit und Gesundheit notwendig. 

Und: Wohnraum. 

Eine geeignete Wohnung zu finden, ist für Bildungsausländer*innen, die an der Hochschule Hannover einen Einführungskurs für (Medizinisches) Informationsmanagement oder eine Weiterbildung in der IT anstreben, eine sehr große Herausforderung. Denn sie gelten formal nicht als Studierende und haben dadurch kein Anrecht auf Wohnraum des Studierendenwerkes. Darüber hinaus erschweren ausländische Namen die Wohnungssuche. 

Thomas Schult möchte hier unterstützen und nutzt seine „Professoren-Superkräfte“: Er schaltet regelmäßig Wohnungsanzeigen in der lokalen Presse und verbürgt sich mit seinem Titel. Einige Menschen bieten „Ladenhüter“ an, andere helfen aus Überzeugung. Auch private Kontakte nutzt er, damit die Bildungshungrigen an der HsH durchstarten kann. 

Wir finden: Das ist eine wunderbare Initiative und zeigt einmal mehr, dass unkonventionelle Lösungen notwendig sind, um die Zukunft mitzugestalten.

Einen ausführlichen Artikel über das Engagement von Thomas Schult gibt es unter diesem Link.