04.03.2024

Projektstart COUNTS

Die Hochschule Hannover ist Teil des Netzwerks HochNiNa! Seit August 2023 leitet dieses das vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz geförderte Projekt COUNTS. Ziele sind unter anderem die THG-Reduktion an Hochschulen und Beratungshilfen.

Netzwerk Nachhaltigkeit niedersächsischer Hochschulen (HochNiNa)

Dass Netzwerk Nachhaltigkeit Niedersächsischer Hochschulen (HochNiNa) besteht seit 2018 und hat zum Ziel, den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Zuständigen und Beauftragten für Nachhaltigkeit an niedersächsischen Hochschulen zu fördern. Es soll ihnen eine gemeinsame Stimme geben, um Nachhaltigkeit an den Hochschulen des Landes auszubauen.

PROJEKT COUNTS

Seit August 2023 koordiniert HochNiNa das Projekt COUNTS, das bis Juli 2026 durch eine Förderung in Höhe von etwa 210.000 Euro vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz unterstützt wird. Das Projekt COUNTS verfolgt vier zentrale Ziele, die im Rahmen dieses Vorhabens umgesetzt werden:

1. Unterstützung bei der Ableitung von Maßnahmen zur THG-Reduktion:

Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Unterstützung der Hochschulen in Niedersachsen bei der Identifikation und Umsetzung von Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen. HochNiNa berät die Hochschulen dabei, geeignete Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, um ihre THG-Emissionen zu minimieren.

2. Erarbeitung eines einheitlichen Bilanzrahmens auf Grundlage des Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol):

Im Projekt COUNTS wird intensiv am Aufbau eines einheitlichen Bilanzierungsrahmens für die Treibhausgasemissionen niedersächsischer Hochschulen gearbeitet. Dabei wird das international anerkannte Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) als Grundlage verwendet. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Klärung aller für den Scope 3 relevanten Bereiche und der Vereinheitlichung der Emissionsfaktoren.

3. Entwicklung eines Informations- und Bilanzierungstools in enger Zusammenarbeit mit den Hochschulen in Niedersachsen:

Im Rahmen des Projekts wird ein webbasiertes Bilanzierungstool entwickelt, das Hochschulen in Niedersachsen frei zugänglich ist. Diese Entwicklung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Hochschulen, um sicherzustellen, dass das Tool die spezifischen Gegebenheiten und Anforderungen jeder einzelnen Institution berücksichtigt.

4. Beratung bei der Anwendung des Bilanzierungsrahmens und -tools sowie der Erstellung von THG-Bilanzen:

HochNiNa bietet Beratungsdienste an, um die Hochschulen bei der erfolgreichen Anwendung des entwickelten Bilanzierungsrahmens und -tools zu unterstützen. Dies schließt auch die fachliche Beratung bei der Erstellung von Treibhausgasbilanzen ein, um sicherzustellen, dass die Hochschulen die bestmöglichen Ergebnisse erzielen können. Das Ziel ist es, durch dieses Beratungsangebot den praxisnahen Klimaschutz an Hochschulen in Niedersachsen zu beschleunigen und den Umgang mit Herausforderungen wie Bilanzierungsaufwand, Datenverfügbarkeit und uneinheitliche Bilanzrahmen zu verbessern.

 

Projektbeteiligte Hochschulen

  • Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Hochschule Emden-Leer
  • Leuphana Universität Lüneburg
  • Georg-August-Universität Göttingen
  • TU Braunschweig
  • Universität Osnabrück
  • Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
  • Hochschule Hannover
  • TU Clausthal
  • Universität Vechta

Quelle: Universität von Oldenburg