Nachhaltige Verfahren zur Magermilchkonzentration und die Auswirkungen auf die Pulvereigenschaften

Projektbeschreibung

Gegenstand des Forschungsvorhabens ist die Bewertung von zwei nachhaltigen Verfahren zur Magermilchkonzentration mittels Membranfiltration im Vergleich zur herkömmlichen Eindampfung unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Pulvereigenschaften. Kernpunkt der Membranverfahren ist die Verschaltung der verschiedenen Filtrationsarten zu Kaskaden. Die Konzentration von Magermilch mittels Membranfiltration über Kaskadenschaltung zeigt gegenüber der Verdampfung ein erhebliches Potential zur Energieeinsparung und damit eine direkte Entlastung für die Umwelt. Es wird Magermilchkonzentrat mit Trockenmassen von 40, 45 und 50 % unter Anwendung von Membrankaskaden und der Verdampfung hergestellt. Die entstehenden Konzentrate werden rheologisch, partikelanalytisch und mikroskopisch untersucht. Im Sprühturm werden die Konzentrate zu Pulver verarbeitet und auf Löslichkeit, Schüttdichte, Partikelverteilung und Reinheitsgrad analysiert. Auf Basis von Energie- und Stoffströmen wird der spezifische Carbon Footprint (CFP) der Konzentrationsverfahren als CO2-Äquivalent (CO2e) wiedergegeben und verglichen. Ziel des Projektes ist die Ermittlung des optimalen Konzentrationsverfahrens von Magermilch anhand von ökonomischen und ökologischen Bewertungskriterien sowie der Konzentratqualität und den Pulvereigenschaften.



Kurzübersicht

  • Laufzeit
    01.12.2018 - 31.05.2021
  • Fakultäten
    Fak. II BV Bioverfahrenstechnik
  • Projektleitung
  • Weitere Forschende
    Christian Zscherpe
    Corinna Weissgerber M.Eng.
  • Drittmittelgeber
    DBU - Deutsche Bundesstiftung Umwelt (270.639,00 €)
  • Kooperations- und Verbundpartner
    GEA TDS GmbH