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Systemisch-lösungsorientierte Beratung:
Systemische Kompetenzen entdecken, entwickeln, erweitern

Systemisches Denken basiert auf dem Paradigma, dass grundsätzliche Veränderungen, Handlungsalternativen, neue Perspektiven und individuell passende Entwicklungsmöglichkeiten am ehesten dort entstehen, wo in der Arbeit mit Einzelnen, Paaren, Familien, Teams und Organisationen spezifische Wechselwirkungen und Rückkoppelungsmechanismen einbezogen werden. Phänomene - welcher Art auch immer – können also nicht isoliert nur psychisch oder sozial oder biologisch betrachtet werden.
Die Methode der systemischen Beratung ist ein erlernbares Handwerk, das zugrunde liegende Theorien an Experimenten und Übungen praxisnah erprobt. Diese Praxis der Beraterinnen und Berater wird gerahmt durch eine besondere, und für manche auch neue Art des Denkens, welches die Wahrscheinlichkeit einer kompetenten Selbstwahrnehmung und Potenzialentfaltung für alle Beteiligten erhöht.

Zielgruppe

Die Weiterbildung richtet sich an Professionelle aus sozialen, pädagogischen, psychosozialen, diakonischen und anderen/ ähnlichen Arbeitsfeldern.

Teilnahmevoraussetzungen

- 3 Jahre Berufserfahrung (incl. Anerkennungsjahr in einem Arbeitsfeld mit Beratungsanteil)
- Nachweis über die Möglichkeit mit Familien oder anderen sozialen Systemen beratend zu arbeiten
- Nachweis über bisherige Beratungstätigkeit

Inhalte der Weiterbildung

Basismodule (Pflichtmodule):
- Einführung in systemisches Denken
- Systemische Selbsterfahrung
- Resilienz
- ressourcenorientierte Genogrammarbeit
- Systemische Gesprächsführung
- Kreativer Umgang mit Diagnosen und anderen Verhaltensweisen
- Vorstellung hypnosystemischer Techniken
Themenspezifische Wahlmodule:
- Arbeit im Spannungsfeld zwischen Freiwilligkeit und Sanktion
- Wertschätzung und Respekt gegenüber Symptomen am Beispiel süchtigen Trinkens und Essens
- Systemisches Arbeiten in interkulturellen Kontexten
- Einblick in die Aufstellungsarbeit

Zeitlicher Ablauf

Die einjährige Weiterbildung besteht aus Modulen systemischer Theorien, Methoden und Techniken. Der Besuch der Basismodule 1 bis 5 und des Abschlussmoduls 10 ist verpflichtend. Aus den 4 Wahlmodulen wählen die Teilnehmenden entsprechend ihrer Berufsfelder oder spezifischer Interessen mindestens 2 Module hinzu.

Abschluss

Zur Erlangung eines Hochschulzertifikates müssen insgesamt 8 Module und das Kolloquium besucht werden.
Nach Erstellung einer schriftlichen Hausarbeit und der erfolgreichen Teilnahme am Abschlusskolloquium schließt die Weiterbildung mit einem Hochschulzertifikat ab.

Leitung und Durchführung

Sabine Timme (Soz. Psych. M.A., Supervision Systemische Therapie/SG, Mediation, Traumatherapie)
Susanne Dornfeldt (Dipl.-Pädagogin, Systemische Therapeutin, Supervisorin (SG), HP/ Psychotherapie)

Der nächste Durchgang dieser Weiterbildung startet am 18. Februar 2019


Weitere Informationen

Hochschule Hannover
Weiterbildung
Ingeborg Schröder
Postfach 69 03 63
30612 Hannover
Telefon: 0511/9296-3123
Telefax: 0511/9296-3310
E-Mail: weiterbildungat-zeichenhs-hannover.de



Andreas Pehl 12.09.2018  
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