Vergabeverfahren für die Bachelor-Studiengänge

Seit dem Wintersemester 2006/07 werden die zulassungsbeschränkten Bachelor-Studienplätze nach einem Verfahren vergeben, bei dem die Fakultäten zum Teil die Auswahlkriterien bestimmen können. Diese Kriterien sind in den Zulassungsordnungen beschrieben.
Im Folgenden ist in komprimierter Form mit "gerundeten" Zahlen angeführt, welche Kriterien neben der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) berücksichtigt werden. Die Fachnoten sind hier in der Reihenfolge Ihrer Gewichtung notiert.
Der Link führt Sie jeweils zu der Seite, auf der Sie Zulassungsvoraussetzungen und/oder die Zulassungsordnung für den Studiengang finden.

Fakultät I – Elektro- und Informationstechnik

Studiengänge Energietechnik und Informationstechnik, Mechatronik und Wirtschaftsingenieur Elektrotechnik10% Wartezeit – vom Rest werden 50% der Note der HZB und 50% der Fachnoten (Mathematik, Physik oder ein vergleichbares Fach und Deutsch) berücksichtigt. Eine einschlägig abgeschlossene Berufsausbildung verbessert die Durchschnittsnote um eine halbe Note.

Der Studiengang Technisches Informationsdesign und Technische Redaktion hat 10% Wartezeit – vom Rest werden 75% der Note der HZB und 25% der Fachnoten (Deutsch, Mathematik und Englisch) berücksichtigt.

Fakultät II – Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik

Die Studiengänge der Abteilung Maschinenbau haben eine 20%ige Wartezeit – vom Rest werden 60% der Note der HZB und 40% der Fachnoten (Mathematik, Physik und Deutsch) berücksichtigt.

Für die dualen Studiengänge Maschinenbau an der Fakultät II muss neben der Fachhochschulreife ein Ausbildungsvertrag mit einem der Kooperationsunternehmen vorliegen. Eine aktuelle Liste mit den Kooperationsunternehmen finden Sie auf den Seiten der einzelnen Studiengänge.

Die Studiengänge der Abteilung Bioverfahrenstechnik haben eine Wartezeit von 10%. Vom Rest werden 75% der Note der HZB und 25% der Fachnoten (Mathematik und die 2 besten naturwissenschaftlichen Fächer) berücksichtigt. Eine einschlägig abgeschlossene Berufsausbildung verbessert die Durchschnittsnote um ca. 25%.

Weitere Informationen unter:

Fakultät III –Medien, Information und Design

Für alle Studiengänge der Abteilung Design und Medien zählen nur die Punkte der künstlerischen Eignungsprüfung, die Note der HZB spielt keine Rolle.
Studiengänge Fotojournalismus und Dokumentarfotografie, Innenarchitektur, Mediendesign, Modedesign, Produktdesign, Szenografie-Kostüm-Experimentelle Gestaltung sowie Visuelle Kommunikation: Statt der Zulassungsordung ist hier die Studienvoraussetzungen bzgl. der künstlerischen Eignungsprüfung von Relevanz.

Studiengang Informationsmanagement
20% Wartezeit – vom Rest werden 87% der Note der HZB und 13% der Fachnoten (Deutsch, Mathematik und Englisch) berücksichtigt.
Studiengang Integrated Media & Communication IMC dual
Neben dem Hochschulzugang wird für diesen dualen Studiengang ein Ausbildungsplatz zur/zum Gestaltungstechnische*n Assistenten*in (an der MM-BBS) sowie ein Arbeitsvertrag als Werkstudent*in im Multimedia-Bereich benötigt.
Studiengang Jounalistik
10% Wartezeit – vom Rest werden 75% der Note der HZB und 25% der die Fachnote (Deutsch und Englisch) berücksichtigt.
Studiengang Medizinisches Informationsmanagement
10% Wartezeit – 70% der Note der HZB und 30% Berufsausbildung gewichtet nach Einschlägigkeit
Studiengang Public Relations
10% Wartezeit – vom Rest werden 75% der Note der HZB und 25% der die Fachnote (Deutsch und Englisch) berücksichtigt. 

Fakultät IV –Wirtschaft und Informatik

Die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik:
Studiengang Betriebswirtschaftslehre: 10% Wartezeit – vom Rest werden 51% der Note der HZB und 49% der Fachnoten (Deutsch 25%, Mathematik 12% und Englisch 12%) berücksichtigt. Ein freiwilliger wirtschaftswissenschaftlicher Studierfähigkeitstest (ITB-Test) kann bei entsprechend guter Note jedoch die Aussichten auf einen Studienplatz deutlich verbessern. Liegt das Ergebnis dieses Studierfähigkeitstest vor, erfolgt die Berechnung wie folgt: 10% Wartezeit – vom Rest werden 51% der Note der HZB, 9% der Fachnote Englisch und 40% der Note des Studierfähigkeitstest berücksichtigt.

Studiengang International Business Studies
Für diesen Studiengang werden neben der Fachhochschulreife der Nachweis von guten Englischkenntnissen sowie ein Motivationsschreiben erwartet.

Studiengang Verwaltungsinformatik
10% Wartezeit – vom Rest werden 50% nach HZB und 50% nach Auswahlverfahren (HZB Faktor 0,6 und Fachnoten Deutsch und Mathematik je 0,2).

Studiengang Angewandte Informatik
10% Wartezeit – vom Rest werden 50% der Note der HZB und 50% der Fachnoten (Mathematik, Informatik, Deutsch und Englisch) berücksichtigt. 

Fakultät V – Diakonie, Gesundheit und Soziales

Studiengang Heilpädagogik
10% Wartezeit, 40% nur Durchschnittsnote – von den verbleibenden 50% der Studienplätze wird die Durchschnittsnote mit 51% gewichtet und mit 49% eine einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung mit anschließender mindestens zweijähriger einschlägiger Berufserfahrung oder mindestens zweijähriger selbständiger Führung eines Familienhaushalts mit mindestens einem Kind oder einer pflegebedürftigen Person, d.h. sind die Kriterien für die 49% erfüllt, zählt dies wie eine Note 1.0, sind sie nicht erfüllt, zählen die 49% wie eine 4.0.

Studiengang Heilpädagogik berufsintegrierend
Für diesen Studiengang wird der Abschluss als staatlich anerkannte*r Heilpädagog*in sowie eine Zugangsprüfung vorausgesetzt. Die Vergabe erfolgt nach den Ergebnissen der Zugangsprüfung.

Studiengang Pflege (berufsbegleitend)
Im ersten Studienabschnitt wird eine Ausbildung in den Kooperationsschulen der Hochschule Hannover in den Bereichen Alten-, Kranken- oder Kinderkrankenpflegeschulen absolviert. Die Auszubildenden sind in diesem Studienabschnitt nicht an der Hochschule Hannover immatrikuliert, erhalten aber einen Zulassungsbescheid (vorbehaltlich des Bestehens der Ausbildungsprobezeit) und nehmen an den Zusatzangeboten teil.
Für den zweiten Studienabschnitt ist die abgeschlossene Ausbildung an einer der o.g. Schulen Zulassungsvoraussetzung. Externe Bewerber*innen mit einer solchen Ausbildung können auf Antrag zu einer Einstufungsprüfung zugelassen werden; die Zulassung zur Eignungsprüfung richtet sich nach der Durchschnittsnote des Abschlusszeugnisses der beruflichen Ausbildung.
Voraussetzung für den zweiten Studienabschnitt ist zusätzlich eine Berufstätigkeit von höchstens 75% in einem für den Studienabschnitt relevanten Tätigkeitsfeld.
Für den zweiten Studienabschnitt werden 10% der Studienplätze nach der Wartezeit und 90% wie folgt vergeben: 80% der verbleibenden Studienplätze gehen an die Teilnehmer*innen des ersten Studienabschnitts, wobei die HZB mit 51% und die Durchschnittsnote des ersten Studienabschnitts mit 49% gewichtet werden. 20% werden mit den selben Kriterien an externe Bewerber*innen vergeben.

Studiengang Religionspädagogik und Soziale Arbeit
10% Wartezeit – von den verbleibenden 90% der Studienplätze wird die Durchschnittsnote mit 51% gewichtet und eine besondere Eignung mit 49%.
Die besondere Eignung ergibt sich, wenn ein mindestens zweijähriges kirchliches oder diakonisches Ehrenamt nachgewiesen wird oder die schriftliche Empfehlung einer/s hauptberuflichen kirchlichen Mitarbeiter*in oder einer Lehrkraft für den schulischen Religionsunterricht. 

Studiengang Soziale Arbeit
10% Wartezeit, 40% nur Durchschnittsnote – von den verbleibenden 50% der Studienplätze wird die Durchschnittsnote mit 51% gewichtet und mit 49% eine einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung mit anschließender mindestens zweijähriger einschlägiger Berufserfahrung oder mindestens zweijähriger selbständiger Führung eines Familienhaushalts mit mindestens einem Kind oder einer pflegebedürftigen Person, d.h. sind die Kriterien für die 49% erfüllt, zählt dies wie eine Note 1.0, sind sie nicht erfüllt, zählen die 49% wie eine 4.0.

Studiengang Soziale Arbeit berufsbegleitend
10% Wartezeit – vom Rest werden 50% nach HZB und 50% nach Auswahlverfahren (51% HZB+ 49% Motivationsschreiben) vergeben.