Förderentscheidung im Förderprogramm Innovation Plus ist gefallen

Die Auswahlentscheidung im Förderprogramm Innovative Lehr- und Lernkonzepte ist getroffen. Es wurden insgesamt 139 Projekte eingereicht, darunter hat die Hochschule Hannover sechs Anträge zur Begutachtung vorgelegt. Vier Projekte der Hochschule Hannover wurden dem MWK zur Förderung vorgeschlagen.

Die Auswahlentscheidung für die im Rahmen des Förderprogramms Innovation Plus in der dritten Förderphase eingereichten Projekte wurde in einem von der ZEvA organisierten Verfahren getroffen. Es wurden insgesamt 139 Projekte eingereicht, die alle in das Experten-gestützte Auswahlverfahren aufgenommen wurden. Jedes Projekt wurde von einem Studierenden, einem Professor bzw. einer Professorin und einer Hochschuldidaktikerin bzw. einem Hochschuldidaktiker begutachtet.


Die Projekte wurden nach folgenden Kriterien beurteilt:
- Beitrag des Projekts zur Verbesserung der Lehr- und Prüfungsqualität
- Innovationscharakter und Entwicklungspotenzial der Projektidee (ggf. in Bezug auf die jeweilige Fachkultur)
- Nachhaltigkeit der Projektidee über den Förderzeitraum hinaus (z.B. durch Teilen der Projektergebnisse auf dem OER-Portal) und ggf. Einordnung in das Gesamtkonzept der jeweils beteiligten Fakultät(en)
- Berücksichtigung kompetenz- und lernzielorientierter Prüfungsformate (Constructive Alignment) für eine kompetenzorientierte Lehre
- Realisierbarkeit des Projekts unter Berücksichtigung der verfügbaren Ressourcen
- Überprüfung des Projekterfolgs durch geeignete Qualitätssicherungsmaßnahmen
- Beteiligung der hochschulinternen Expertinnen und Experten für die Sicherung und die Entwicklung der Qualität in Studium und Lehre (möglichst sowohl im Vorfeld als auch bei der Umsetzung)


Von den 139 eingereichten Projekten wurden 62 zur Förderung vorgeschlagen. Das MWK ist den Empfehlungen gefolgt. Nachfolgend sind die Projekte genannt, die an der Hochschule Hannover zur Förderung empfohlen wurden - darunter ein fakultätsübergreifendes Projekt und drei Anträge aus der Fakultät II:

Fakultätsübergreifendes Projekt mit Prof. Anke Bertram als Projektverantwortliche:
Der Projektantrag schlägt ein fach- und studiengangübergreifendes Konzept vor, welches in Hybrid-Lehre umgesetzt wird und einen gesellschaftlichen Mehrwert bietet. Dabei sollen vier ingenieurwissenschaftliche Studiengänge mit der Heilpädagogik zusammenarbeiten, was tatsächlich zu sehr unterschiedlichen Perspektiven in den Projektteams der Studierenden führen kann und neben der fachlichen Kompetenzerweiterung auch soziale und persönliche Kompetenzen fördert.

Fakultät II / Prof. Dr.-Ing. Martin Gottschlich:
Durchdachte Lehrinnovation, die den Shift from Teaching to Learning in den Mittelpunkt stellt und umsetzt. Projektidee überzeugt insbesondere in Bezug auf fachkulturellen Status quo in der Lehre.

Fakultät II / Prof. Dr.-Ing. Jens Hofschulte:
Die Idee, nicht nur das Ergebnis einer schriftlichen Prüfung, sondern auch den Schreibprozess bzw. die Schreibreihenfolge nachvollziehen zu können, ist sehr sinnvoll, da an den Lernenden orientiert. Zudem unterstützt ein solches Vorgehen auch die Lehrenden, denn ein digitaler Prüfungsablauf kann die Korrektur erleichtern die elektronisch vorliegenden Antworten sind bspw. für eine objektive Bewertung einfach durchsuch- und vergleichbar.

Fakultät II / Prof. Dr. Anne Nadolny:
Ein inhaltlich gut begründetes Projekt, das die Idee einer fachunabhängigen Förderung von Projektarbeit in einem Bereich, in dem diese beruflich sehr relevant ist, gut umsetzt. Auch diees Projekt erfolgt in enger Kooperation mit dem Servicezentrum Lehre.

 

Die erfolgreichen Anträge der zweiten Förderphase.

Die erfolgreichen Anträge der ersten Förderphase.

 

 

Die erfolgreichen Antragsteller*innen der HsH:

Das ressortzuständige Präsidiumsmitglied gratuliert:

Ihr*e Ansprechpartner*innen im Servicezentrum Lehre:

Erfolgreiche Projekte des ersten und zweiten Förderphase: