Mitarbeiter*innen-Vorgesetzten-Gespräch

Im Rahmen der Modernisierung der niedersächsischen Landesverwaltung wurden Ende der 1990er Jahre Konzepte zur Personalentwicklung (PE) erstellt.

Dabei spielt das Mitarbeiter*innen-Vorgesetzten-Gespräch (MVG) eine hervorgehobene Rolle. In den vergangenen 20 Jahren hat sich das MVG etabliert

Personalrat und Präsidium wollen das PE-Instrument »MVG« zum 01.01.2020 auch an der Hochschule Hannover anhand zweier Pilot-Einheiten offiziell zur Anwendung bringen.

Das MVG wird häufig auch als Jahres-, Förder- oder Mitarbeiter*innen-Gespräch bezeichnet. Beim MVG handelt es sich um ein standardisiertes, vorbereitetes Vier-Augen-Gespräch zwischen Führungskraft und Mitarbeiter*in, das jährlich stattfindet. Es soll nicht spontan, sondern strukturiert in einer offenen und vertrauensvollen Atmosphäre geführt werden. Es unterscheidet sich dadurch von den »alltäglichen« Gesprächen am Arbeitsplatz. Wichtige Gesprächsbausteine des MVG sind beispielsweise »Zusammenarbeit/Kooperation«, »Personalführung und -entwicklung« sowie »Zielvereinbarungen«. Personalrat und Präsidium legen großen Wert darauf, dass das MVG kein Beurteilungsgespräch im Sinne der Beurteilungsrichtlinie des Landes ist.

Alle notwendigen Regelungen zum MVG, wie z.B. zu Schulungen für Führungskräfte wie für Mitarbeiter*innen, Protokollierung und -aufbewahrung, Muster-Gesprächsfäden, sollen dazu in einer Dienstvereinbarung getroffen werden, deren Verhandlung in den nächsten Monaten erfolgen soll.