Erfolg im Professorinnenprogramm III

Die Hochschule Hannover ist mit ihrem neuen Gleichstellungszukunftskonzept auch in der dritten Runde des Professorinnenprogramms des BMBF und der Länder erfolgreich. Die HsH erhält eine Förderung für die Erstberufung von bis zu drei Wissenschaftlerinnen auf unbefristete W2- oder W3-Professuren.

Im Professorinnenprogramm II hatte die Hochschule Hannover bereits eine Förderung für zwei Professorinnen erhalten und konnte damit mehrere Gleichstellungsmaßnahmen erfolgreich umsetzen. „Die erneute Teilnahme am Professorinnenprogramm ist ein großer Erfolg für die HsH und ihre Gleichstellungsarbeit“, sagt Prof.in Dr.in Dörte Heüveldop, Vizepräsidentin der Sozialen Öffnung.

Bund und Länder haben das Professorinnenprogramm 2008 ins Leben gerufen. Das Ziel des Programms ist die Unterstützung der Gleichstellung von Frauen und Männern an Hochschulen, indem die Repräsentation von Frauen auf allen Qualifikationsstufen im Wissenschaftssystem verbessert und die Anzahl der Professorinnen gesteigert wird. Die HsH hat den Anteil der Professorinnen insgesamt von 22% 2006 auf 26% 2018 gesteigert.

In der dritten Runde des Professorinnenprogramms beträgt die Förderung bis zu 165.000 Euro je Professorin jährlich für 5 Jahre. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, beim Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen Mittel zu beantragen, um die Berufung von Wissenschaftlerinnen nach Niedersachsen zusätzlich zu fördern. „Ich freue mich sehr, dass wir wieder teilnehmen am Professorinnenprogramm III und dass unser Gleichstellungszukunftskonzept positiv begutachtet wurde. Jetzt machen wir uns an die Arbeit, dieses umzusetzen“, sagt Brigitte Just, Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Hannover.