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5. Kurt-Schwitters-Symposium: Building Worlds

vom 11.10.2018, 10:00 Uhr bis 12.10.2018, 18:00 Uhr

© Erich Goldmann
In nahezu allen Disziplinen des Designs sowie der bildenden und darstellenden Künste spielen Praktiken, die auf das Eintauchen der Rezipient*innen in eine generierte Welt abzielen, eine immer größere Rolle. Das 5. Kurt-Schwitters-Symposium für Designtheorie, das am 11. und 12. Oktober im Design Center stattfindet, will deutlich machen, wie weit diese immersiven Praktiken mittlerweile gediehen sind, was der Begriff der „Immersion“ in den unterschiedlichen Kontexten meint und wie der Zusammenhang zwischen immersiven Phänomenen und den sie hervorbringenden Produktionsprozessen aussieht.

Detaillierte Informationen

An die Stelle der distanzierten Betrachtung setzen immersive Praktiken eine Ästhetik des empathischen körperlichen Erlebens und heben die Grenzen zwischen Betrachtendem und Betrachtetem zeitweilig ebenso auf wie die Trennung von Virtualität und Realität, Bild und Raum, Zuschauer*in und Akteur*in. Die Entwicklung von Virtual-Reality-Brillen, Fulldome-Projektionen, 3-D-Audio und anderen Technologien, die mittlerweile in diversen Bereichen zu einer breiten Anwendung kommen, haben diesen Trend stark beschleunigt. 

 

Immersive Praktiken stehen aber nicht nur für andere Ästhetiken sowie neue Formen der Wahrnehmung von Kunst und Design, wie sie derzeit kontrovers diskutiert werden. Sie gehen gleichzeitig einher mit anderen, sehr spezifischen und durchaus folgenreichen Formen des Produzierens. Tradierte Konzepte des Erzählens und Darstellens werden hinfällig, neue müssen erfunden und erprobt werden. Neue Kompetenzen, Formen der Zusammenarbeit, der Prozessstrukturierung und -entwicklung  werden notwendig.

 

Wie verändert sich das künstlerisch-gestalterische Produzieren im Zeichen der Immersion, wie genau sehen immersive Praktiken in den jeweiligen Bereichen aus, und was sind die möglichen Folgen dieser Veränderungen? Diesen Fragen soll in zahlreichen Vorträgen, Workshops und Panels nachgegangen werden, zu denen nicht nur Theater-, Medien- und Kulturwissenschaftler*innen, sondern auch Praktiker*innen aus den unterschiedlichen Bereichen eingeladen sind. Die enge Verzahnung von gestalterischer und künstlerischer Praxis und einer sie reflektierenden Theorie ist den Veranstalter*innen ein besonderes Anliegen.


Hinweise zur Teilnahme

Das Symposium findet in deutscher Sprache statt.

 



Kontakt

Prof. Hans-Jörg Kapp
Expo Plaza 2
30539 Hannover
Gebäude: EP 2  Raum: 2A.3.07  Tel: +49 511 9296 2357

E-Mail: hans-joerg.kappat-zeichenhs-hannover.de


Hilko Eilts
Expo Plaza 2
30539 Hannover
Gebäude: EP 2  Raum: 2A.3.07  Tel: +49 511 9296 2428

E-Mail: hilko.eiltsat-zeichenhs-hannover.de


Veranstaltungsadresse

Hochschule Hannover
Expo Plaza 2
30539 Hannover
Gebäude: Design Center
Raum: Hörsaal


Öffentlichkeitsarbeit und Marketing 12.09.2018  
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