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Hannover, 06.03.2019
Nummer 22 / 2019

HRK-Publikation unterstützt Hochschulen bei ihrer Sprachenpolitik

Für gezielte Strategien zur fächerspezifischen Vermittlung von Sprachkenntnissen stehen an der HsH die Kompetenzen des Teams aus dem Language Center im Zentrum für Lehre und Beratung (ZLB) zur Verfügung.

„Sprachenpolitik ist ein komplexes und viel diskutiertes Thema an unseren Hochschulen“, so der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Peter-André Alt, anlässlich der Veröffentlichung der HRK-Publikation „Institutionelle Sprachenpolitik an Hochschulen – Fortschritte und Herausforderungen“. Es sei wichtig, sich mit dieser Herausforderung strategisch und unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Fächerkulturen auseinanderzusetzen.

 „Die Hochschulen müssen Sprachkenntnisse und Sprachenvielfalt gezielt fördern“, erklärte Alt. „Dabei geht es sowohl um die institutionelle als auch die individuelle Mehrsprachigkeit aller Lehrenden, Studierenden und Mitarbeitenden. Diese Aufgabe muss auf übergeordneter Ebene mit dem Ziel angegangen werden, zu einer Leitlinie für die gesamte Institution zu kommen.“

Mit der Broschüre unterstützt die HRK ihre Mitglieder dabei: Sie stellt beispielhaft für verschiedene Einrichtungen vor, welches die Gründe für eine institutionelle Sprachenpolitik sind und welche Erfahrungen die Hochschulen damit gemacht haben. Im Fokus steht dabei häufig die Frage nach dem Verhältnis von Deutsch und Englisch als Wissenschafts- und als Verkehrssprache. Aber auch die Rolle anderer Wissenschafts- und Herkunftssprachen wird thematisiert.

Der HRK-Präsident verwies auf die sehr unterschiedliche Situation in den einzelnen akademischen Disziplinen: „Während in den Naturwissenschaften sowohl die wissenschaftliche als auch die nicht-wissenschaftliche Kommunikation vielfach auf Englisch stattfindet, bleibt in anderen Fächern die deutsche Sprache für den direkten Austausch unabdingbar.“ Für die sprachgebundenen Geisteswissenschaften ist der Fortbestand der eigenen (Wissenschafts-) Sprache von besonderer Bedeutung. Nicht zuletzt in den Philologien können noch völlig andere Sprachen als Deutsch oder Englisch in den Mittelpunkt rücken.

„Wenn wir den Hochschulen Anstöße für eine gezielte Sprachenpolitik geben, müssen wir auch darauf hinweisen, dass eine Förderung von Mehrsprachigkeit erhebliche personelle und infrastrukturelle Ressourcen erfordert. Die Länder sind gefragt, die erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen und die Hochschulen für diesen Zweck angemessen und mit dauerhaft verfügbaren Mittel auszustatten“, sagte Alt.

Die Publikation „Institutionelle Sprachenpolitik an Hochschulen – Fortschritte und Herausforderungen“ steht zum Download hier bereit.

Quelle: HRK


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Dagmar Thomsen 18.03.2019  
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