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Hannover, 04.12.2018
Nummer 0 / 2018

Projekt "Hochschulweites Netzwerk Schreibkompetenz" gibt positives Signal für die Zukunft

Auch nach dem Ende des Förderprojekts am 31. Dezember 2018 richtet die Hochschule eine dauerhafte Schreibwerkstatt ein.

Am 31. Dezember 2018 endet nach rund drei Jahren das Projekt „Hochschulweites Netzwerk Schreibkompetenz“, ein Förderprojekt des MWK im Rahmen des Programm „Best Practice: Mehr Qualität in der Hochschullehre“. Am 3. Dezember hatte das Projektteam zu einem Symposium in die Schreibwerkstatt am Campus Linden eingeladen, um seinen Abschlussbericht vorzustellen.

Zunächst begrüßte Ben Trutz, Leiter des ZLB-Language Centers, die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und erinnerte noch einmal an die Ausgangssituation vor mehr als drei Jahren, die zur Entwicklung des Projekts führte. Neben einer Anfrage der Fakultät II, die Unterstützung ihrer Promovierenden beim Verfassen englischsprachiger Texte benötigte, meldeten auch anderen Bereiche, dass die Schreibkompetenz der Studierenden verbesserungsfähig sei. Daraufhin suchte das Language Center nach Best-Practice-Beispielen an anderen Hochschulen, die sich auf die HsH übertragen ließen. Dabei stießen sie auf ein erfolgreiches Programm zur Verbesserung der Schreibkompetenz von Studierenden an der Hochschule Bielefeld. Die Übertragung und Erweiterung dieses Programms im Hinblick auf die besonderen Anforderungen der HsH überzeugte 2015 dann auch das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur: Im Rahmen seines Förderprogramms „Best Practice: Mehr Qualität in der Hochschullehre“ stellte es rund 545.000 € zur Verfügung.

Im Anschluss gratulierte Prof. Dr.-Ing. Marina Schlünz, Vizepräsidentin für Lehre, Studium, Qualität, Bibliothek dem Projektteam und allen weiteren Beteiligten zu ihrer erfolgreichen Arbeit und lobte die erfolgreiche Bildung eines hochschulübergreifenden Netzwerks: „Ich freue mich sehr, dass dieses Projekt einen so erfolgreichen Abschluss gefunden hat und dass die guten Ideen auch in die Zukunft getragen werden. Es ist darüber hinaus ein überzeugendes Beispiel dafür, wie zentrale und dezentrale Einheiten gut zusammenarbeiten“, betonte die Vizepräsidentin.

Dann berichtete die derzeitige StuPa-Präsidentin Denise Köhler von ihren eigenen positiven Erfahrungen mit dem Projekt. „Zu Beginn meines Studiums habe ich selbst Hilfe in der Schreibwerkstatt gefunden. Ich stand wie alle Studierenden vor der Frage: Wie mache ich aus einem leeren Blatt eine 30-seitige Arbeit. Und deshalb kann ich aus Sicht der Studierenden sagen: Ja, wir brauchen diese Hilfe dringend, denn der Bedarf ist da!“

Danach stellte das Projektteam, Jan Weisberg und Sylvia Kindlein, seinen Abschlussbericht zum Projekt vor. Dabei erinnerten sie zunächst noch einmal an die Anfrage der Fakultät II aus dem Jahr 2015, wo, nach Angabe von Lehrenden, einem Teil der Studierenden das Schreiben technischer Berichte Schwierigkeiten bereite.
Auf Basis dieser Anfrage erarbeitete das Projektteam in Zusammenarbeit mit Fachlehrenden, Studierenden, der Bibliothek und dem ZLB Maßnahmen, die die Studierenden bei der Entwicklung ihrer Schreibkompetenzen als fachliche und überfachliche Kommunikations- und Arbeitsmittel unterstützen sollten. Anfang 2016 startete das Projekt mit einer Schreibberatung und fächerübergreifenden Kursen, später kamen auch fachspezifische sowie studiengangintegrierte Angebote hinzu. Insgesamt konnte das Team bis zum Projektende rund 2.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Fakultäten beraten und in Kursen unterstützen. Die überwiegend positiven Rückmeldungen sowie das rege Interesse an den freiwilligen Angeboten zeigen den Erfolg der Maßnahmen. Wichtig ist dem Projektteam dabei der kontinuierliche Austausch und die gute Zusammenarbeit. „Wir wollen so nah wie möglich an die fachlichen Praktiken und Themen herankommen. Wir lernen permanent von den Studierenden und Lehrenden und integrieren diese neuen Informationen in unsere Angebote, um sie stetig zu verbessern“, betonten Weisberg und Kindlein.

Abschließend gratulierte auch die Leiterin des ZLB, Dagmar Thomsen, dem Projektteam für seine herausragende Arbeit und das Engagement sowie der Leitung des Language Centers, Christina Ahrberg und Ben Tutz, für den erfolgreichen Projektantrag. Darüber hinaus konnte Thomsen verkünden, dass die Schreibwerkstatt auch nach dem Ende des Drittmittelprojekts weitergeht: „Gemeinsam mit der StuPa-Präsidentin sowie den Fakultäten II und IV ist es dem ZLB gelungen, für die Verstetigung der Schreibwerkstatt sowohl zentrale als auch dezentrale Studienqualitätsmittel zu generieren. Auf diese Weise finanzieren erstmals Fakultäten und eine Zentrale Einheit gemeinsam ein in der Letzteren angesiedeltes Projekt!“

Weitere Informationen zum Projekt „Hochschulweites Netzwerk Schreibkompetenz“ finden Sie auf der Projektwebsite.


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ph4-a1a-u1 11.12.2018  
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