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Hannover, 30.11.2017
Nummer 12 / 2017

Roboterarme programmieren im Zukunftslabor MINT

Versuchsaufbau: Roboterarm und Transportgüter in Ausgangsstellung
Nach den Lehrkräften am 09.11.2017 und 10.11.2017 erhielten am 27.11.2017 die Studierenden des Orientierungssemesters StudyMINT die Möglichkeit die erst seit kurzem im Besitz des Zukunftslabors befindlichen DOBOT-Roboterarme auszuprobieren.

Die Studierenden besuchten das Labor im Rahmen des Teilmoduls Engineering Basics. In diesem Modul absolvieren die Studierenden Labore zu verschiedenen Thematiken aus dem MINT-Bereich. Der Kontakt mit der Robotik stellte den nun mehr fünften Laborbesuch dar. In anderen Laborbesuchen wurden bereits Messungenauigkeiten thematisiert, das Programmieren mit App Inventor ausprobiert, verschiedene Sensoren des eigenen Smartphones ausgelesen und im Rahmen des Labors für Maschinenelemente eine Kettensäge erst demontiert und dann wieder montiert. Anfang Dezember steht dann der letzte Laborbesuch zum Thema Superabsorber an.

Der Besuch der Labore dient dabei zum einen dem Transfer der Theorie in die Praxis und zum anderen dazu das Schreiben von Protokollen zu üben. Letzteres wird im späteren Studium eine große Rolle spielen und stellt die Studierenden zu Anfang oftmals vor Probleme. Auch die Zusammenarbeit untereinander wird durch die Laborbesuche trainiert.

Aufgabe für die Studierenden war es den Roboterarm so zu programmieren, dass er zwei Akkus - symbolisiert durch Bauklötze (zur Verfügung gestellt vom Neffen einer Kollegin) - von zwei unterschiedlichen Lagerplätzen zu einem gemeinsamen befördert und dabei aufeinander stapelt. Dies sollte so optimiert werden, dass der ganze Prozess schnell und sauber abläuft.

Der Roboterarm konnte dabei mit einem Saug- oder einem Greifaufsatz ausgestattet werden und dann entweder mittels Blockly programmiert oder über "Teaching & Playback" angelernt werden. Beim Anlernen wird der Arm von Hand geführt und dies aufgezeichnet. Danach kann der Roboter die vorgeführten Bewegung selbstständig ausführen.

Erkenntnis am Ende des Laborbesuchs war, dass zumindest für diesen Versuch der Greifaufsatz deutlich im Vorteil war, da sich auch beide Akkus gleichzeitig transportieren ließen [Video, etwa 46 MB]. Der Saugaufsatz musste sehr genau positioniert werden, um den Akku hochheben zu können, was nur in etwa 50 % der Fälle klappte.

Bei größeren Transportgütern ist jedoch der Greifaufsatz im Nachteil, da er nur Objekte bis zu einer bestimmten Breite anheben kann. Auch litten die Akkus durch den Greifaufsatz stärker.


Zukünftig sollen auch Schüler_innen die Möglichkeit erhalten, die Programmierung der Roboterarme bei uns im Labor auszuprobieren.


Kontaktadresse Öffentlichkeitsarbeit und Marketing

Hochschule Hannover
Öffentlichkeitsarbeit und Marketing (OeM)
E-Mail:  presseat-zeichenhs-hannover.de
Internet: http://www.hs-hannover.de/oem


Jan Jäger 30.11.2017  
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