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Hannover, 08.02.2017
Nummer 1728 / 2017

HsH und Techniker Krankenkasse bündeln Aktivitäten

© HsH/Chmielewski
In Pflegeberufen wird teilweise doppelt so häufig geraucht, wie beim Rest der Gesellschaft. Um hier gegenzusteuern, ist die Hochschule Hannover (HsH) gemeinsam mit Kooperationspartnern seit einigen Jahren in einem wissenschaftlich Projekt aktiv.

 

Es trägt den Namen „astra – aktive Stressprävention durch Rauchfreiheit in der Pflege“ und ist ein vom Bundesministerium für Gesundheit gefördertes Interventionsprogramm, das inzwischen an zahlreichen Pflegeschulen umgesetzt und verbreitet wurde. Ziel dieses Projekts ist es, das Rauchverhalten in den Pflegeberufen und auch gesundheitlich ungünstige Arbeitsbedingungen bereits während der beruflichen Ausbildung positiv zu beeinflussen und wenn möglich zu ändern. Nun erfährt das Projekt an der HsH auch auf Hochschulebene eine Fortsetzung und wissenschaftliche Erweiterung. Das Ziel ist, die Tabakprävention auch in den akademischen Gesundheitsberufen zu verankern und hier bereits erkennbare Ansätze zur Gesundheitsförderung auch hochschuldidaktisch zu analysieren.

Im aktuellen Wintersemesters 2016/2017 hat nun das Anschlussprojekt „Gesundheitsförderung und Prävention des Tabakkonsums in der hochschulischen Bildung der Gesundheits- und Pflegeberufe“ begonnen. Projektleiter ist Prof. Dr. Mathias Bonse-Rohmann von der Fakultät V der HsH, Abteilung Pflege und Gesundheit, der eine bundesweite Vernetzung und eine internationale Ausrichtung anstrebt. Über die gesamte fünfjährige Laufzeit bis 2021 fördert die Techniker Krankenkasse das Projekt. Einen entsprechenden Vertrag hat der HsH-Präsident Prof. Dr. Josef von Helden mit der Techniker jetzt unterschrieben.

In den Pflege- und Gesundheitsberufen gibt es einen weiterhin zunehmenden Trend zur Akademisierung. Allerdings ändern sich mit ihm die Stressfaktoren, die den Griff zur Zigarette begünstigen, nicht wirklich. Prof. Dr. Mathias Bonse-Rohmann und sein Team zielen mit ihrer Forschung deshalb darauf ab, Gesundheitsförderung und Tabakprävention in den entsprechenden Hochschulprogrammen zu implementieren. Dazu untersuchen sie, welche gesundheitsfördernden und präventive Ansätze gegenüber dem Rauchen in der deutschen Hochschullandschaft schon vorhanden sind. Sie bewerten auch, inwieweit diese Impulse weiterentwickelt werden können, um daraus hochschuldidaktische Konzepte zu entwickeln.

Ziel ist, den gesamten Themenkomplex der Rauchfreiheit in den noch recht neuen Studiengängen für Pflege- und Gesundheitsberufe als festen Bestandteil auch in der akademischen Qualifizierung zu verankern. Denn Studierende von heute sind die Ausbilder von morgen. Als Fachkräfte definieren sie im Berufsalltag die Standards eines künftigen betrieblichen Gesundheitsmanagements. Zum Forschungsteam zählen zwei Gesundheitswissenschaftlerinnen und vier studentische Mitarbeiterinnen, die zugleich ihre Master-Arbeiten zu ausgewählten Fragestellungen bearbeiten, sowie eine Absolventin des Master-Schwerpunktes Bildungswissenschaften für Pflege- und Gesundheitsberufe.


Prof. Dr. Mathias Bonse-Rohmann
Blumhardtstr. 2
30625 Hannover
Gebäude: Gebäude 4  Raum: 3D.0.01  Tel: +49 511 9296 3105

E-Mail: mathias.bonse-rohmannat-zeichenhs-hannover.de


Kontaktadresse Öffentlichkeitsarbeit und Marketing

Hochschule Hannover
Öffentlichkeitsarbeit und Marketing (OeM)
E-Mail:  presseat-zeichenhs-hannover.de
Internet: http://www.hs-hannover.de/oem


Öffentlichkeitsarbeit und Marketing 08.02.2017  
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