Personalmobilität zu Lehrzwecken (STA) in ERASMUS+

ERASMUS+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In ERASMUS+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst.  


ERASMUS+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Mehr als vier Millionen Menschen werden bis 2020 von den EU-Mitteln profitieren. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen.

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Im Rahmen des ERASMUS+ Programms der Europäischen Union können Lehrende der HsH Aufenthalte zu Lehrzwecken an Hochschulen im Ausland realisieren. Gefördert werden können Aufenthalte an Partnerhochschulen der HsH mit ECHE in den Programmländern und an Partnerhochschulen in den Partnerländern.
Das International Office informiert über aktuelle Angebote, die über das ERASMUS+ Programm gefördert werden können.

Allgemeine Hinweise zur Förderfähigkeit

  • Personalmobilität muss in einem Programm- oder Partnerland stattfinden
  • Nachweis einer Lehrmaßnahme im Umfang von mindestens 8 Lehrstunden
  • Mindestaufenthaltsdauer 2 Tage (ohne Reisetage) in einem Programmland, 5 Tage (ohne Reisetage) in einem Partnerland
  • Eine wiederholte Förderung ist möglich
  • Sprachkenntnisse der Arbeitssprache (in der Regel Englisch)

Zielgruppen

In der Förderlinie STA kann beispielsweise folgender Personenkreis gefördert werden:

  • Dozierende, die in einem vertraglichen Verhältnis zur entsendenden Hochschule stehen
  • Dozierende ohne Dotierung
  • Lehrbeauftrage
  • Emeritierte Professorinnen und Professoren und Lehrende im Ruhestand
  • Wissenschaftliche Mitarbeitende

Finanzierung in ERASMUS+

  • Erstattung angefallenen Reise- und Aufenthaltskosten nach dem geltenden Landesreisekostengesetz
  • Teilnahmegebühren für Veranstaltungen oder Dolmetscherkosten sind grundsätzlich nicht förderbar

An allen Aktionen des ERASMUS+ Programms nehmen teil:

Programmländer:

Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern, Island, Liechtenstein, Nordmazedonien, Norwegen, Serbien, Türkei

Partnerländer:

Japan (Hiroshima City University), Malaysia (Universiti Teknikal Malaysia Melaka / Universiti Teknologi Mara), Nigeria (University of Nigeria)

Voraussetzungen

  • Unterstützung des Vorhabens durch Vorgesetzte/n und Abstimmung mit International Coordinator der betreffenden Fakultät
  • Individuelle Absprache mit der Gasteinrichtung und International Office
  • Falls zutreffend: selbstständige Anmeldung zu einer organisierten Veranstaltung
  • Bereitschaft die Hochschule Hannover und den eigenen Arbeitsbereich vor Ort vorzustellen

Formalitäten

Vor Beginn der Maßnahme

  • Kontaktnachweis/Einladung der Gasteinrichtung (z.B. E-Mail)
  • Genehmigter Dienstreiseantrag
  • Anfertigung eines Lehrprogramms (Mobility Agreement) mit der Aufnahmeeinrichtung und dem IO
  • Vereinbarung (Grant Agreement) zwischen Teilnehmendem und dem IO


Nach der Maßnahme:

  • Bestätigung der Aufnahmeeinrichtung über den Aufenthalt (Letter of Confirmation)
  • Reisekostenrechnung mit allen relevanten Belegen
  • Teilnahme an EU-Survey/automatische Berichtsaufforderung durch ein Online Tool der Europäischen Kommission
  • Freiformulierter Erfahrungsbericht

Das International Office unterstützt Sie bei der Planung und der Realisierung eines Auslandsaufenthaltes im Rahmen des ERASMUS+ Programms. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zu dem Programm sowie den anfallenden Formalitäten an: