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Hannover, 28.06.2017
Nummer 7 / 2017

Sea the future – Die Hochschule entwickelt Seegras für die Zukunft

© Dr. Maike Paul / TU BS
Das IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe an der Hochschule Hannover (HsH) arbeitet an der Entwicklung eines künstlichen, bioabbaubaren Seegrases, dessen natürliche Wiederansiedlung aus mehreren Gründen schwierig ist.

 

 

Auf uns und unsere Erde achten – eine Mission, die auch der Hochschule Hannover (HsH) am Herzen liegt. Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit fangen bei der Erhaltung und Stabilisierung der Natur an.

Deshalb arbeitet das IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe an der HsH unter der Projektleitung des Instituts für Geoökologie der TU Braunschweig jetzt an der Entwicklung eines künstlichen, bioabbaubaren Seegrases (engl.: artificial seagrass, ASG). Das ist notwendig, weil nach dem Rückgang einer Seegraswiese dessen natürliche Wiederansiedlung aus mehreren Gründen schwierig ist.

Seegras ist wichtig. Warum? Es schützt vor Küstenerosion, reinigt das Wasser und ein Quadratmeter davon versorgt die Erde mit bis zu 15 Liter Sauerstoff täglich. Mit dem Projekt SeaArt sollen die Umweltbedingungen verbessert und die erneute Ansiedlung von Seegras am Beispiel von Zostera marina möglich gemacht werden. Zostera marina bezeichnet das gewöhnliche Seegras, das in den Küstengewässern der Nordhalbkugel heimisch ist. In Deutschland ist es auf der Roten Liste der gefährdeten Farn- und Blütenpflanzen als gefährdet eingestuft.

Untersucht werden dabei die Ansprüche und der Einfluss von natürlichem Seegras auf die Umwelt sowie die Herstellung und das mögliche Verhalten von künstlichem Seegras aus bioabbaubaren Materialien. Dafür arbeiten Industriepartner und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen eng zusammen in dem Projekt, das bis zum 31.mAI 2020 geplant ist und vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Rahmen des „Niedersächsischen Vorab“ der Volkswagenstiftung gefördert wird.

Mehr zum Projekt: www.sea-art.org/


Kontaktadresse Öffentlichkeitsarbeit und Marketing

Hochschule Hannover
Öffentlichkeitsarbeit und Marketing (OeM)
E-Mail:  presseat-zeichenhs-hannover.de
Internet: http://www.hs-hannover.de/oem


Forschung und Entwicklung 04.07.2017  
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