Bibliothek
/  HsH /  Bibliothek /  Service /  Tools /  Flickr /  Nachlass Wilhelm Meier 

Nachlass Wilhelm Meier

Gepflanzte Frankipfähle, wachsende Zinken und immer fleißige Architekten

Diaschau vom Bau des Gebäudes der Fachhochschule am Ricklinger Stadtweg, der vor 50 Jahren begonnen wurde. Die Bilder können auch im Flickr-Account der Bibliothek (Was ist das?) angesehen werden.

Bereits Ende der Dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts gab es baureife Pläne für das zu klein gewordene Gebäude der damals Städtischen Ingenieurschule in der Köbelingerstraße, doch bis zum Baubeginn sollten noch rund zwei Jahrzehnte vergehen.

Dazwischen lagen die fast völlige Ausbombung des Gebäudes im Oktober 1943, das Ausweichquartier in der Salzmannstraße und zusätzliche eher provisorische Unterkünfte in den Volksschulen Hennigesstraße und Harenbergerstraße sowie in der Mercedes-Benz-Vertretung in der Ohestraße.

Mit  der Übernahme der Schule im Jahre 1957 durch das Land Niedersachsen, wodurch aus der Städtischen die Staatliche Ingenieurschule wurde, begann die Bauplanung erneut: 36 Semesterräume für ca. 1.200 Studenten, zehn Zeichensäle, 11 Experimentier- und Vortragsäle, 13 Laboratorien, eine Aula, ein Vortragssaal für 300 Personen, mehrere Maschinenhallen, Konferenzräume, eine Bücherei und Arbeitsräume für die Schulleitung, die Dozenten und die Studierendenverwaltung entstanden ab dem Frühjahr 1958 auf insgesamt rund 20.000 qm.

Oberbaurat Wilhelm Meier hat die Errichtung des Gebäudes von der Baustelleneinrichtung im Februar 1958 bis zum Einzug der ersten Studenten im März 1960 fotografisch festgehalten.

Anhand der rund 150 Fotos, die er der Bibliothek überlassen hat, können Sie Schritt für Schritt die Baugeschichte des heutigen Hauptstandortes der Fachhochschule nachvollziehen.

Mehr Informationen zum Bau sind in der Festschrift zur Einweihung der Staatlichen Ingenieurschule Hannover zu finden.



Christian Hauschke 24.08.2016  
 Suchen