Öffentlichkeitsarbeit und Marketing
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Hannover, 03.01.2017
Nummer 122 / 2017

Schneller Einstieg ins Berufsleben für HsH-Absolventen

Befragung der HsH-Absolvent_innen des Wintersemesters 2014/15 ergibt: nahtloser Einstieg ins Berufsleben. (dabei fast 90% in Vollzeit) Hohe Qualifizierung und vor allem starke Praxisorientierung der Hochschulausbildung scheinen maßgeblich zu sein.

Die Ergebnisse der durch das Zentrum für Lehre und Beratung (ZLB) durchgeführten Umfrage zeigen, dass die befragten Absolvent*innen größtenteils nahtlos in das Beschäftigungssystem eingemündet sind. Unmittelbar nach Studienabschluss waren lediglich 16,1 Prozent der Befragten erwerbslos und beschäftigungssuchend; in der gesamten Zeit nach Studienende waren es weniger als 30 Prozent. Hierbei handelte es sich vorwiegend um kurze Phasen der (Such-)Arbeitslosigkeit, die in 75 Prozent der Fälle nicht länger als sechs Monate andauerten.

Insbesondere den Absolvent*innen von Master-Studiengängen ist ein schneller Übergang in das Erwerbsleben gelungen. 95,5 Prozent von ihnen haben im Abschlussjahr eine Stelle gefunden oder befanden sich bereits während des Studiums in einem Beschäftigungsverhältnis. Von den Bachelor-Absolvent/innen haben 64,7 Prozent im Abschlussjahr eine Erwerbstätigkeit aufgenommen oder waren bereits während des Studiums beruflich tätig. Absolvent*innen, die zum Befragungszeitpunkt noch keine Erwerbsarbeit aufgenommen hatten, befanden sich mehrheitlich in einem Master-Studium.

Für die erfolgreiche Einmündung in den Arbeitsmarkt spielen ins Studium integrierte Praxisphasen offenbar eine wichtige Rolle. 39,4 Prozent der erwerbstätigen Befragten sind in einer Organisation tätig, in der sie eine Praxisphase absolviert haben. Zugleich sieht sich die Hälfte aller Befragten durch die Praxisphasen in hohem oder sehr hohem Maße auf den Berufseinstieg vorbereitet.

Hinsichtlich der räumlichen Mobilität zeigt sich, dass die Hochschule Hannover primär für den regionalen Arbeitsmarkt ausbildet. Mehr als die Hälfte der Befragten (53,4 Prozent) hat nach Studienabschluss eine Tätigkeit in der Region Hannover aufgenommen, während ein Fünftel im übrigen Niedersachsen tätig wurde. Die geringe räumliche Mobilität der Absolvent*innen wird auch am Bewerbungsradius deutlich, der sich auf vor allem auf die nähere Umgebung erstreckt. So haben sich 76,9 Prozent der bewerbungsaktiven Absolvent*nnen um Stellen in Hannover oder den angrenzenden Landkreisen beworben. Lediglich 41,8 Prozent bewarben sich (auch) im übrigen Niedersachsen und nur ein knappes Drittel (auch) in anderen Bundesländern.

Die ersten nach Studienabschluss aufgenommenen Beschäftigungsverhältnisse waren zu 88,2 Prozent Vollzeittätigkeiten. Sofern Beschäftigungen in Teilzeit ausgeübt wurden, war dies in rund vier von fünf Fällen gewollt und nicht auf fehlende Vollzeitstellen zurückzuführen. Mit 39,8 Prozent mündeten allerdings auffällig viele der erwerbstätigen Befragten in ein befristetes Beschäftigungsverhältnis. Dies sind deutlich mehr, als die bundesweite Befristungsquote in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre erwarten lässt, die im Jahr 2015 bei 17,9 Prozent lag (vgl. Statistisches Bundesamt 2016).

Insgesamt zeigen sich die Absolvent*innen überwiegend zufrieden mit ihrer beruflichen Entwicklung seit Studienabschluss. Gut zwei von drei Befragten gaben an, eher oder sehr zufrieden zu sein, während sich andererseits 15,4 Prozent eher oder sehr unzufrieden zeigen. Der Anteil der Unzufriedenen korrespondiert mit einem etwa gleichgroßen Anteil an Befragten, die ihre berufliche Situation als ausbildungsinadäquat bewerten. Auffällig ist in diesem Zusammenhang, dass nur gut 40 Prozent der erwerbstätigen Absolvent*innen eine dem Abschlussniveau entsprechende Tätigkeit verrichten. Fast ein Viertel hält sich für eher überqualifiziert, während 36 Prozent angaben, für ihre aktuelle Tätigkeit zusätzliche Qualifikationen zu benötigen.

Die Absolvent*innenbefragung wurde in der Zeit vom 8. September bis zum 20. Oktober 2016 für die Abschlusskohorte Wintersemester 2014/15 statt. Die Rücklaufquote fiel mit 24,8 Prozent um 8,9 Punkte niedriger aus als bei der vorherigen Erhebung im Frühjahr 2016. Zu erklären ist der Rückgang mit einem inzwischen behobenen Softwarefehler im eingesetzten Befragungssystem, durch den es anfangs nur auf Umwegen möglich war, an der Online-Umfrage teilzunehmen.

Die Ergebnisse sind online verfügbar auf den Seiten des ZLB.


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Dagmar Thomsen 16.01.2017  
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