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Hannover, 12.05.2017
Nummer 115 / 2017

Jahrestagung der bukof-Kommission

Zahlen, Daten, Fakten – Gender-Controlling ist weit mehr als der Blick auf bloße Zahlen. Auf der dreitägigen Tagung an der Hochschule Hannover (HsH) wurden wichtige Impulse für die weitere Entwicklung an Fachhochschulen gesetzt.

 

In der Bundeskonferenz der Frauen-und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (kurz: bukof) wirken die Mitglieder zur Erfüllung ihrer Aufgaben im Bereich der Frauenförderung und Gleichstellung an Hochschulen zusammen.

Die konkrete Ausgestaltung und die Diskussion politischer Positionen der bukof findet wesent-lich in den Kommissionen statt. Die Kommissionen arbeiten eigenständig zu ihrem jeweiligen Auftrag.

Die diesjährige Jahrestagung der Kommission Gleichstellung in Lehre und Forschung an Fach-hochschulen mit dem Titel „Gleichstellungserfolge durch strategisches Gleichstellungs-Controlling“ hat vom 10.05.2017 bis 12.05.2017 an der Hochschule Hannover (HsH) stattge-funden. Zahlreiche Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Fachhochschulen in Deutsch-land waren vertreten.

Der Präsident der HsH, Prof. Dr. Josef von Helden, eröffnete die Tagung und wies in seinem Grußwort auf die Wichtigkeit entsprechender Rahmenbedingungen für eine Chancengleichheit der Geschlechter hin: „Wenn wir für eine Chancengleichheit der Geschlechter sorgen wollen, dann sollten wir vor allem darauf fokussieren, die Bedingungen so zu gestalten, dass Frauen nicht benachteiligt werden.“ Und das, so Präsident von Helden weiter, sei letztendlich eine Kulturfrage. Kultur zu verändern gehe nur auf die lange Sicht, Zahlen, Daten, Fakten helfen als Basis aber ungemein. „Ein gut aufgestelltes Gender-Controlling kann hier sicher helfen“, so Präsident von Helden.

Dr. Barbara Hartung, Referatsleitung „Naturwissenschaften, Forschungsethik, Gleichstellung“ aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur lieferte im Anschluss ei-nen guten Überblick zur Niedersächsischen Hochschullandschaft im Bereich Gleichstellung und stellte dabei vor allem Datenerhebungen in den Fokus. Im Anschluss stellte Theda Minthe die Initiative Wissenschaft Hannover vor, die 2007 gegründet wurde und 9 Hochschulen der Stadt Hannover miteinander verbindet, um die Attraktivität des Hochschul- und Wissenschaftsstand-orts zu steigern. Darauf folgte der Eröffnungsvortrag der Tagung zum Thema „Qualitätssiche-rung von gleichstellungspolitischen Initiativen - Bilanzierung von Maßnahmen im MINT-Bereich“ von Dr. Andrea Löther, stellvertretende Leitung des Center of Excellence Women and Science (CEWS).
Am zweiten Tag, der durch eine Begrüßung von Brigitte Just, Zentrale Gleichstellungsbeauf-tragte der Hochschule Hannover und Vorsitzende der Landeskonferenz Niedersächsischer Hochschulfrauenbeauftragter und Bettina Charlotte Belker, Zentrale Gleichstellungsbeauftrag-te der Hochschule Osnabrück und Sprecherin der Kommission, eröffnet wurde, stand vor allem das Gender-Controlling der Freien Universität Berlin im Mittelpunkt. Nicole Eschner, Stabsstelle Strategische Planung und Berichtswesen, Freie Universität Berlin, informierte über den Zu-sammenhang von Gleichstellungs-Controlling und Hochschulsteuerung. Dabei stellte sie exemplarisch das Gender-Controlling an der Freien Universität Berlin anhand zahlreicher Pra-xisbeispiele vor.

Am Nachmittag fanden parallel zwei Panels, angeleitet von Isabel Kassel, Leitung Präsidiums-büro und Hochschulplanung der Hochschule Hannover, und Bettina Charlotte Belker, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Osnabrück, zu Handlungsoptionen für die Umset-zung von Gender-Controlling sowie zu aktuellen hochschulpolitischen Entwicklungen zu Nachwuchsprogramme an Fachhochschulen, statt.

Die Tagung, organisiert vom Team der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten, endete mit der Mitgliederversammlung.


Kontaktadresse Öffentlichkeitsarbeit und Marketing

Hochschule Hannover
Öffentlichkeitsarbeit und Marketing (OeM)
E-Mail:  presseat-zeichenhs-hannover.de
Internet: http://www.hs-hannover.de/oem


Astrid Tatge 23.05.2017  
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