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Hannover, 30.11.2016
Nummer 301120161 / 2016

Symposium: Quo vadis klinische Krebsregister in Niedersachsen?

© HsH/Wichelhaus
Auf HsH-Symposium „Quo vadis klinische Krebsregistrierung in Niedersachsen?“ wurden die alle Beteiligten aus Politik, Wissenschaft und von Krankenkassen an einem Tisch versammelt, um im Diskurs den Weg zu einem Landeskrebsregister zu ebnen.

 

Bis Ende 2017 soll es nach dem Willen des Bundesgesetzgebers in jedem Bundesland arbeitsfähige klinische Krebsregister geben. Hintergrund dafür ist das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetzes (KFRG) vom 9. April 2013.

Die Umsetzung des KFRG erfolgt in Niedersachsen in zwei Etappen: Am 14. September 2016 übertrug das Land per Gesetz (GAufgKKN) die Aufgaben der klinischen Krebsregistrierung in Niedersachsen auf die Ärztekammer Niedersachsen und Zahnärztekammer Niedersachsen. In einem nächsten Schritt soll das eigentliche Ausführungsgesetz, das Gesetz über das Klinische Krebsregister Niedersachsen (GKKN), in den Landtag eingebracht und verabschiedet werden. Nach derzeitigem Planungsstand soll neben dem GKKN auch das bereits bestehende Gesetz über das Epidemiologische Krebsregister Niedersachsen fortbestehen – anders als in allen anderen Bundesländern.

In Niedersachsen arbeiten bereits Krebsregister in unterschiedlicher Form: es gibt ein Epidemiologisches Krebsregister, mehrere klinische Krebsregister an den universitären Standorten und das für die ambulante Krebsversorgung geschaffene onkologische Register ONkeyLINE der Kassenärztlichen Vereinigung (KVN). Hinzukommen soll nun auch ein klinisches Landeskrebsregister, das Klinische Krebsregister Niedersachsen (KKN). Da stellte sich die Hochschule Hannover die Frage, wie das Zusammenleben dieser vielen Register funktionieren kann und am effektivsten funktionieren könnte. Antworten gab es am 20. Oktober 2016 bei einem eigens dafür organisierten Symposium „Quo vadis klinische Krebsregistrierung in Niedersachsen?“.

Eingeladen waren die Betreiber bereits bestehender Krebsregister, Versorgungsforscher der drei Hannoverschen Hochschulen – Leibniz Universität Hannover, Medizinische Hochschule Hannover und Hochschule Hannover –, Vertreter des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, der Ärztekammer Niedersachsen, der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft und eines ärztlichen Berufsverbandes, dem Bundesverband Deutscher Pathologen.

Ziel der Veranstaltung war es, die großen Stakeholder wie Träger, Melder, Register und Forscher an einem Tisch zu versammeln und herauszufinden, wie aus ihrer jeweiligen Sicht eine sinnvolle Ausgestaltung des neu zu gründenden KKN aussehen könnte. Aus dem intensiven Dialog lässt sich feststellen, dass es für ein künftiges Landeskrebsregister erforderlich ist, die Strukturen und Leistungen so aufzubauen, dass alle Zielgruppen von dem Register profitieren. Insgesamt lassen sich die zielgruppenspezifischen Aussagen folgendermaßen zusammenfassen.

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Prof. Dr. Daniel Wichelhaus
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