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Hannover, 11.10.2016
Nummer 2222 / 2016

Industrie 4.0: Interdisziplinärer Fokus auf ein aktuelles Thema

Mit der interdisziplinären Ringvorlesung "Industrie 4.0" ermöglicht die Hochschule Hannover (HsH) sowohl ihren Studierenden als auch der interessierten Öffentlichkeit vielfältige Einblicke in die rasante Entwicklung der Arbeitswelt.

Die Digitalisierung dringt in immer weiter in unsere Lebensbereiche vor. Besonders tiefgreifend werden in den nächsten Jahren die Folgen für die moderne Arbeitswelt sein. Um marktfähig zu bleiben, richten immer mehr Firmen ihre Arbeits- und Dienstleistungsprozesse auf die Anforderungen des digitalen Zeitalters aus. Die Hochschule Hannover (HsH) widmet sich dieser neuen Epoche mit einer fakultätsübergreifenden Ringvorlesung zum Themenkomplex „Industrie 4.0“.

Am 13. Oktober wird die neue Stufe der Organisation und Steuerung der gesamten Wertschöpfungskette aus Sicht der Fakultät IV – Wirtschaft und Informatik beleuchtet. Zunächst wird Prof. Dr. Carolina Schnitzler unter dem Titel Industrie 4.0: Eine Herausforderung für das hierarchische Organisationsmodell die Effekte auf eine modernen Organisationsgestaltung fokussieren. Als Teil der digitalen Transformation ist eine unternehmensspezifische Evaluierung und ggf. Weiterentwicklung traditioneller Organisationsformen erforderlich, um die Erfolgspotenziale dieser Veränderung realisieren zu können.

Prof. Dr. Michael Clasen hat seinen Beitrag unter das Thema „Farming 4.0: Das Ende der bäuerlichen Landwirtschaft?“ gestellt. Er stellt dazu acht Thesen auf:

  1. Hypes sind in der IT sinnvoll, da sie Aufmerksamkeit auf ein Thema legen, was zu schnelleren Entwicklungen von Technologie, Standards und Anwendungen führen.
  2. Das meiste was heute unter Industrie 4.0 verkauft wird, ist Industrie 3.0.
  3. Industrie 4.0 heißt Selbststeuerung, nicht Automatisierung.
  4. Das Internet der Dinge ist eine notwendige Basis für Industrie 4.0.
  5. Nicht das Ende einer zentral gesteuerten Produktion.
  6. Aber Loslassen von Detailfragen; Beschränkung auf Zielvorgaben „was“ statt „wie"; also auch eine Art von Kontrollverlust.
  7. Es gibt einige Besonderheiten beim Farming 4.0 gegenüber Industrie 4.0; Landwirtschaft hinkt aber keinerwegs hinterher.
  8. Wird auch die Landwirtschaft dramatisch verändern.
  9. Menschen brauchen keine Arbeit, sie brauchen Einkommen und Sinn.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 13. Oktober, um 16 Uhr im Hörsaal 100 der Fakultät IV – Wirtschaft und Informatik. Die Ringvorlesung des Zentrums für Studium und Weiterbildung (ZSW) wurde am 29. September durch Vizepräsidentin Prof. Dr.-Ing. Marina Schlünz eröffnet.

Studierende, die an allen Veranstaltungen teilnehmen, erhalten ein Zertifikat des ZSW. Detaillierte Informationen erhalten Sie über diesen Link.


AnsprechpartnerInnen für die Ringvorlesung "Industrie 4.0":

Prof. Dr. Paul Diersen
Ricklinger Stadtweg 120
30459 Hannover
Gebäude: Hauptgebäude  Raum: 1741c  Tel: +49 511 9296 1330

E-Mail: paul.diersenat-zeichenhs-hannover.de


Dr.-Ing. Christiane Rudlof
Bismarckstr. 2
30173 Hannover
Gebäude: Bismarckstraße  Raum: 6301/001  Tel: +49 511 9296 3736

E-Mail: christiane.rudlofat-zeichenhs-hannover.de


Dagmar Thomsen M.A.
Expo Plaza 4
30539 Hannover
Gebäude: EP 4 BT A  Raum: A1.04  Tel: +49 511 9296 1022

E-Mail: dagmar.thomsenat-zeichenhs-hannover.de


Kontaktadresse Öffentlichkeitsarbeit und Marketing

Hochschule Hannover
Öffentlichkeitsarbeit und Marketing (OeM)
E-Mail:  presseat-zeichenhs-hannover.de
Internet: http://www.hs-hannover.de/oem


Dagmar Thomsen 12.10.2016  
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